Die KEG ist vom Magistrat der Stadt Frankfurt am Main bis 2020 mit der Führung eines Liegenschaftsfonds betraut. Der Liegenschaftsfonds ist ein gemeinwirtschaftlich geführtes Instrument der Stadtentwicklung. Ziel ist ist, städtebaulichen Missständen zu begegnen und vorhandene Flächenpotentiale im Stadtgebiet für Wohnzwecke, insbesondere für gemeinschaftliche Wohnprojekte, nutzbar zu machen.

Mit Hilfe des Liegenschaftsfonds werden problembehaftete Grundstücken und Immobilien im gesamten Stadtgebiet entwickelt bzw. saniert. Dabei handelt es sich um Liegenschaften, die aus den unterschiedlichsten Gründen keine Abnehmer am Markt finden oder deren Eigentümer nicht in der Lage sind, entsprechende Marktoptionen wahrzunehmen. Nach ihrer Entwicklung werden sie veräußert oder in Erbpacht vergeben.

Der Liegenschaftsfonds ist als revolvierender Fonds mit insgesamt rd. 6,8 Millionen Euro ausgestattet.

Hinweise auf in Frage kommende Objekte geben die städtischen Ämter, aber auch die Ortsbeiräte und Bürger. Die Liegenschaften werden durch die KEG auf Nutzungsmöglichkeit und Bebaubarkeit geprüft. Anschließend erfolgt eine systematische Auswahl für den Kauf und die Entwicklung in Abstimmung mit dem Dezernat Planen und Bauen, dem Stadtplanungsamt, der Bauaufsicht und dem Amt für Wohnungswesen. Die endgültige Entscheidung über einen Erwerb durch den Liegenschaftsfonds obliegt dem Aufsichtsrat und der Gesellschafterversammlung der KEG.

Gemeinschaftliche Wohnprojekte erhalten alle notwendigen Informationen im Zusammenhang mit der Bewerbung um Grundstücke oder Objekte des Liegenschaftsfonds vom Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen.

Kontakt:
KEG Konversions-Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH
Uhlandstr. 11
60314 Frankfurt
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Tel: 069 / 40 58 73 - 11